Angus das unschuldige Infofrettchen

 

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Traumfrau


Ich kontrolliere gerade zum dritten mal meine SMS bevor ich sie nun entgültig an einen wunderbaren Menschen schicke, der mir von Tag zu Tag immer wichtiger wird. Seit Abenden schicken wir uns kurze Nachrichten vor dem Einschlafen, die mich persönlich noch einige Minuten beschäftigen bevor ich döse und schließlich einschlafe.
Trunken von den Gefühlen, die mich in diesen melancholischen Moment überkommen, schließe ich die Augen und erwarte, dass sich meine Gedanken verselbstständigen und Bilder vor meine geistigen Auge entstehen. Ich blicke immer noch in die schwarze Unendlichkeit vor mir. Jedoch spüre ich eine langsam entstehende Kälte, welche nicht von der Umgebung sonder eher von mir stammt. Weißer Dampf steigt von meinen Mund auf und verliert sich dann wieder in der tiefen Schwärze. Es wird immer eisiger, aber mein Körper reagiert nicht darauf, wie zum Beispiel mit Zusammenkauern oder Zittern und ich stehe einfach nur da ohne mich zu rühren. Um vielleicht doch noch eine optische Änderung in meiner Umgebung festzustellen, schweift mein Blick durch den leeren Raum. Als folge dessen, dass nichts zu entdecken ist, senke ich meinen Kopf um zu sehen ob mein Körper sichtbar ist und er ist es, verhüllt von schwarzer Kleidung auf der sich ein weißer Schleier aus Eiskristallen gelegt hat, aber er ist es. Meine Aufmerksamkeit fällt auf dem Boden. Er ist schwarz, nein er ändert seine Farbe zu einen tiefen blau. Zuerst ist nur ein kleiner Bereich um mich herum betroffen, aber es breitet sich langsam aus. Ein wenig weiter entfernt bilden sich Konturen von Gegenständen heraus. Als ich zusehe wie sich alles um mich herum entwickelt, wie als wäre ich das Zentrum oder der Stein des Anstoßes, erkenne ich das Zimmer in dem ich lebe. Ja ich bin „zuhause“. Jede Kleinigkeit stimmt und es ist alles in seinem normalen, leicht unordentlichen Zustand, jedoch liegt auf allem ein eisiger Film, der das schwache Licht, welches durch das Fenster fällt, reflektiert. Die Temperatur muss schon fast seinen Tiefpunkt erreicht haben, da der Wasserdampf den ich ausatme in der Luft zu erstarren scheint. Von meiner Position aus schaue ich zum Fenster, auf der anderen Seite des Raumes und genieße es zuzusehen wie es von Eis überzogen wird. Ganz langsam breitet es sich aus und versperrt den Blick nach draußen und mit einem mal ist das letzte bisschen Schwarz vor dem Fenster verschwunden. Mich zieht es zum Fenster und weil ich eh nichts zu tun habe gebe ich den Drang nach und setze mich in Bewegung. Jede meiner langsamen Bewegungen wird durch ein Klirren begleitet, denn das Eis an meinen Klamotten bricht auf und fällt auf den erstarrten Teppich. Es klingt als wenn kleine Glasscherben leise auf eine Metallblatte fallen und dieses einzigartige Geräusch, welches als einziges zu hören ist, unterstreicht meine schwerfälligen Bewegungen. Mein Bett auf das ich nun steige gibt nun gar nicht mehr nach, ich dachte früher schon dass es steinhart ist, aber jetzt ist es etwas ganz anderes. Mit einem weiteren Schritt stehe ich auf meinen großen Fensterbrett und beobachte die Strukturen die das Fenster bedecken. Ich führe meine Hand zum Fenster und lasse die Finger über das Eis gleiten. Die Bahn meines Fingers wird durch verschiedene Vertiefungen geleitet. Doch plötzlich weicht meine Hand aufgrund etwas Unvorhersehbaren zurück, denn das Eis strahlt wider meiner Erwartungen Wärme aus. Um mich noch einmal zu vergewissern, dass ich mit meiner Vermutung richtig lag, lege ich nun meine ganze Hand auf die Stelle. Da das Eis unter dem Druck meiner Hand schmilzt falle ich einen Zentimeter nach vorne und stoße mit der Handfläche gegen die Scheibe meines Fensters. Ich trete zurück und sehe einen Strahl hellen Lichtes, welcher durch die enteiste Stelle dringt. Er trifft auf dem Fußboden ein und verursacht dort ebenfalls in Loch inmitten von Eis. Meine Hand streift durch das Licht und ich spüre ein Kribbeln, welches sich anfühlt als würde sie aus einem langen Schlaf erwachen. Ich bin zugegebener Maßen beeindruckt von der Energie, die von dem Licht ausgeht und so entschließe ich mich dazu die Quelle auswendig zu machen, die es schafft meinen kalten Käfig zu durchbrechen. Somit wende ich mein Blick zurück zum Fenster und sehe mit erstaunen zu wie das Eis auf der Scheibe immer weiter schmilzt bis letztlich gar keine Schicht mehr da ist, die das Fenster verdeckt. Nun stehe ich vollkommen im Licht und spüre an jeder erdenklichen Stelle wie ich langsam an der Oberfläche auftaue. Ungeachtet dessen, offne ich das Fenster und trete nach draußen.
Da sich meine Augen nun an das Licht gewöhnt haben kann ich ein wenig in die Ferne schauen. Es ist Nacht. Der Himmel ist dunkel und nur kleine Sterne durchbrechen die düstere Masse. Die Bäume, die sich vor mir aufbauen, wanken in der frischen Briese, die um mein Wohnblock säuselt und ihre Blätter rascheln im Wind. Der Mond, der sich über dem Dach eingefunden hat, wirft nur ein schwaches und nüchtern wirkendes Licht zur Erde, welches nie die Kraft hätte meine Barriere zu durchbrechen. Also blicke ich eher in die Weite und sehe einen hellen Punkt, der näher zu kommen scheint. Das ausgestrahlte Licht wird immer heller, sodass ich mir meine Augen mit Hilfe meiner Hand abschirmen muss. Nach einer Minute kommt es mir vor als ob ich nun einen Blick riskieren könnte. Also hebe ich die Hand und erblicke nicht weit weg von mir einen Umriss einer jungen Frau. Auffällig ist jedoch, dass sie wohl Flügel besitzt. Die Konturen werden klarer und ich erkenne jetzt ihre ganze Bracht. Sie besitzt einen wunderschönen Körper, der von unschuldig weißer Kleidung bedeckt ist. Ihr Fußzehen schauen unten aus einer weiten weißen Hose. Sie scheint wirklich zu fliegen, da ihre Zehen leicht gewinkelt nach unten zeigen und nur knapp aus der Hose reichen. Die Hose hat an der Seite einen Einschnitt, der bis kurz vors Knie reicht und mit ein paar roten Bändern zusammengehalten wird. Oberhalb betont sie vorteilhaft ihre Oberschenkel und ihre Hüften. Ein goldenes Seil hat sie als Gürtel verwendet und um die Hüfte geschnürt und vor dem linken Bein verknotet. Der restliche Teil davon reicht ihr Bein hinab. Ihre Oberweite wird von einem schlichten Top verdeckt, welches einen Blick auf ihren Bauch offen hält. Zu diesem hin sieht es aus als währe es zurückgeschnitten worden um die optimale Länge zu erreichen und somit mach es einen leicht zerfransten Eindruck, das dessen Schönheiten jedoch nicht beeinträchtigt. Ihre Schultern sind nur ein wenig von dem Top bedeckt und ihre Oberarme liegen völlig frei. Ein paar Millimeter vor dem Ellenbogen sind die Arme durch weißen Stoff umringt der bis vor das Handgelenk reicht und ein dreieckiger Abschnitt reicht sogar darüber hinaus, über den Handrücken bis zum Ansatz der Finger. Damit diese Stoffe nicht herabfallen können sind sie über den Ellenbogen mit einem roten Band durchzogen, das an der Arminnenseite zusammengebunden werden kann. Ihr Hals und ihr Kopf sind frei von hergestellten Dingen und zeigen ihre zarte Haut. Ihre blonden Haare fliegen im Wind von der linken zu der rechten Seite, jedoch nicht ungeordnet sondern es sieht aus als würde sie selbst bestimmen wie stark sie hin und hergeweht werden, da diese perfekten Bewegungen nicht dem natürlichen Zufall unterliegen können. Meine Blick schweift ab und gleitet über ihr restliches Antlitz. Ihre Flügel, bestückt mit den schönsten und reinsten weißen Federn, scheinen nicht direkt an ihren Körper angewachsen zu sein sondern sie sind einige Zentimeter von ihr entfernt und werden wohl eher durch eine magische Kraft an ihr gebunden sein.
Es muss jetzt gut eine weitere Minute vergangen sein bis ich sie vollkommen betrachtet habe und ich lasse ein letztes mal mein Blick wandern und nun treffen sich unsere Blicke und ich frage mich wie ich nur eine Minute damit verschwenden konnte ihren Körper zu mustern, wenn doch so viel mehr ihres Zauber von ihren Augen übertragen wird. Ihre Augen, die viele von den üblichen Augenfarben in sich vereinigt haben, besitzen eine solche Kraft und Schönheit, dass ich nicht mehr von ihnen lassen kann und am liebsten für immer so stehen bleiben und in voller Bewunderung alles andere vergessen würde. Es scheint als hätte ich meinen starren und kalten Körper verlassen und würde mich in einer anderen Welt befinden. Doch mit einem Schlag bin ich zurück in der Realität, weil sie den Blick von mir genommen hat. Sie wendet sich von mir ab und beginnt davonzufliegen. Völlig in Panik was ich denn nur tun sollte um sie bei mir zu halten, springe ich los um ihr hinterher zu eilen. Ich trete auf festen Boden auf, was mich zugegebener maßen überrascht, da ich soeben von meinen Fensterbrett ins Freie gesprungen bin und mich immer noch auf gleicher Höhe mit meinen Zimmer befinde. Ich schaue an meinem Schuh vorbei und sehe gute 3Meter unter mir erst festen Boden, aber weil ich mich gerade mit anderen Dingen zu beschäftigen habe, renne ich einfach meinem Engel hinterher. Wie als wenn ein unsichtbarer Weg vor mir entstanden wäre, laufe ich über die Häuser und Bäume hinweg um meine Liebe zu finden. Sie ist schon nicht mehr zu sehen doch, da sie so ein warmes Licht aussendet ist sie nicht so leicht zu verfehlen. Doch schon einige Meter später sehe ich ihr Licht nicht mehr und ich breche auf dem geheimnisvollen Weg, vor Erschöpfung und Endtäuschung, zusammen. Wieso zeigt sie sich erst in ihrer vollen Bracht, wenn sie mich danach wieder alleine lässt? Soll das eine Strafe sein, doch wofür? „Komm zu mir zurück“, entweicht meinen Lippen mit letzter Kraft. In diesen Moment, in einem Tal nicht weit von mir, blitzt ein kleiner Strahl gen Himmel. Als wenn ich nie gewusst hätte was Erschöpfung ist, renn ich weiter. Das muss sie einfach sein, sie muss es sein.
Ein paar letzte Schritte und ich erreiche den westlichen Eingang des Tales. An dessen Ränder sich dichtbewachsene Berge befinden, die nach oben hin abgerundet sind. In der Mitte breitet sich eine Wiese, mit verschiedenen Blumen, die ich in der Nacht nicht identifizieren kann, aus. Am Fuße des rechten Berges erstreckt sich ein Bach umringt mit vereinzelt stehenden Bäumen und in mitten dieser idyllischen Landschaft schwebt sie nur ein wenig über dem Boden und beobachtet die Blumen. Ihr Licht ist nun sehr schwach und erhellt nur noch einen kleinen Bereich um sie herum. Ihr Anblick so unschuldig und rein, weckt in mir so viele Gefühle, dass ich Tausende von Minuten benötigen würde um sie zu verstehen. Diese Perfektion, die Schönheit, ihr Haltung und die Ausdruckskraft ihrer Bewegungen bringen mich dazu auf die Knie zu fallen und langsam auf die Erde zu gleiten, zwischen die Blumen in der Wiese. Ich zerbreche mir den Kopf darüber, wie ich es nur schaffen soll, dass sie mich in ihr Herz schließt, wenn ich doch keine dieser Eigenschaften in mir trage. Diese Feststellung wühlt mich so auf, dass mir eine Träne vor Verzweiflung entweicht und meine Wange herab läuft. Sie kämpft sich zu meinen Mund hindurch, folgt diesem ein Stück und fließt dann zu meinem Kinn. Dort hält sie an und verweilt. Das ich meinen Engel wohl nicht haben kann, entlockt meinem Auge eine weitere Träne und noch eine. Kurz darauf habe ich meiner Trauer so nachgegeben das sich richtige Bahnen gebildet haben, an denen sie über das Gesicht herabgleiten. Die Tränen landen auf Blüten und Gräser, an denen sie zu Boden eilen. So sinnlos wie ich sind auch die Tränen, die entstehen und nach einer gewissen Zeit und einem beschwerlichen Weg einfach verschwinden und nie wieder von Bedeutung sind. Genau das ist meine größte Angst, alleine durch das Leben zu gehen und dann für immer vergessen zu werden. Doch mit einmal wird diese Anschauung zerbrochen, weil ein Tropfen, meiner Tränen, nicht auf den Boden fällt sondern von einer Hand aufgefangen wurde. Denn mein Engel ist herüber geschwebt und hat sich zu mir gehockt und fing soeben eine meiner Tränen ab. Sie mustert die feuchte Fläche auf ihrer linken Hand und führt sie zu ihren Mund. Die Lippen öffnen sich und sie leckt mit ihrer Zunge über ihre Handfläche. Dabei schließt sie ihre Augen und lässt ihren Kopf von unten, schräg über ihre Hand hinauf zu den Fingern wandern. Als sie an dem Ansatz ihres Zeigefingers ankommt gibt sie ihrer Hand einen Abschiedskuss und öffnet ihre Augen. Wieder treffen sich unsere Blicke. Diesmal sieht es aus als hätte sie Mitleid oder eher als wollte sie mir helfen meine Trauer zu beseitigen. Jedoch muss sie dann mehr unternehmen als nur das Schicksal einer Träne zum guten zu verändern. Da es mir peinlich ist, vor ihr so kläglich auszusehen, senke ich meine Kopf um meine Tränen zu verstecken. Doch sie nimmt ihren Zeigefinger und führt ihn unter mein Kinn, um mein Haupt und meinen Körper wieder aufzurichten. Als ihre Haut die meine trifft, durchfließt mich eine Wärme und ich spüre eine Abhängigkeit von ihr wie ich es noch nie bei einem Menschen feststellen konnte. Ich kann nicht sagen was mich an sie bindet, ich weis nur das ich wohl nicht mehr von ihr loskomme. Wir stehen uns nun gegenüber und ich erwarte eine Handlung ihrerseits. Sie hingegen tun nichts und erwartet wohl das selbe von mir. Nach einer kurzen Weile hebt sie ihre rechte Hand und wischt mir die letzten Tränen aus dem Gesicht und legt ihre Handfläche auf meine Wange. Dabei entweicht ihr ein Lächeln, welches mich sofort dazu veranlasst ebenfalls zu lächeln und meine Trauer zu vergessen. Ich möchte etwas sagen, doch bevor ich sprechen kann zeigt sie mir, indem sie ihren Zeigefinger vor dem Mund legt, dass ich schweigen soll. Doch das hilft mir nicht und ich will sie wieder etwas fragen und dieses mal legt sie ihren Zeigefinger nicht etwa auf ihren, sondern auf mein Mund. Wieder erfasst mich eine Welle tiefer Zufriedenheit doch wie lange soll ich das noch aushalten. Ich will sie ganz.
Sie hingegen scheint die gewisse Distanz zwischen uns wahren zu wollen und weil ich es nicht wage ihr etwas anzutun, was sie nicht möchte bleibe ich in der passiven Rolle und warte. Möglicherweise braucht sie nur etwas Zeit sich an meine Gegenwart zu gewöhnen. Nach einigen Momenten scheint die Zeit der Anpassung vergangen zu sein, da sie meine rechte Hand greift und sie über ihr Gesicht führt. Ihre Wangen sind so weich, dass ich befürchten muss, dass ich sie möglicherweise mit meinen Bewegungen verletzen könnte. Also bin ich vorsichtig beim streicheln. Ich nehme meinen Zeigefinger und streife mit ihm über ihre Lippen, danach lege ich meinen Daumen auf ihrer rechten Wange ab und streichle mit meinen Fingerkuppen über ihren Hals. Sie sieht mir zufrieden in die Augen und sinkt leicht zu Boden, da sie aufhört zu schweben. Sie lässt sich nun auch von meiner linken Hand berühren, die ich auf ihre Hüfte gelegt habe, doch als ich einen Schritt nach vorne mache, um ihr näher zu sein, zuckt erschrocken zusammen. Ich bin gewissermaßen erschrocken, dass sie so reagiert, da ich in ihren Augen so etwas wie angst erkennen kann. Um ihr diese zu nehmen drücke ich sie sachte an mich um ihr zu zeigen, dass sie sich nicht fürchten muss. Mit einem mal ist die ganze Spannung aus ihrem Körper und sie lässt sich in meine Arme fallen. Ihren Kopf legt sie auf eine Schulter ab und umschließt mich mit ihren Armen. Ihr ganzes magisches Licht und ihre Flügel sind erblast und letztlich ganz verschwunden, aber sie strahlt immer noch ihre natürliche Schönheit aus. Und wie sie so in meinen Armen liegt, spüre ich, dass nicht nur ich sie brauche sondern sie mich auch. Ihr Kopf hebt sich und ihre Augen werfen einen sehnsüchtigen Blick zu mir. Ich verstehe was sie meint und bewege meine Lippen zu den ihren. Doch bevor ich die Augen schließe um sie zu küssen sehe ich wie es um mich herum hell aufleuchtet. Ich lasse sie los und sehe mich um. Ich stehe in einem Raum den ich zuvor noch nie betreten habe. Alles von der Wiese ist verschwunden und ich sehe nicht viel, da es so dunkel ist. Ich schaue nach links und rechts, doch ich kann nichts erkennen. Da ich erwarte, dass sie sich vielleicht fürchtet und Angst hat, trete ich nach vorn um sie wieder in den Arm zu nehmen und ihr Geborgenheit zu bieten, aber ich greife durch sie hindurch. Mein Blick richtet sich auf sie und ich sehe sie nur noch schwach umrandet und dass sie förmlich verschwindet. Ich möchte ihr hinterher schreien, doch sie sagt mir mit einer Geste, dass ich ruhig sein soll. Und mit einem mal ist sie weg. Ich sinke zu Boden und lasse meinen Kopf in die Hände fallen. Sie geht mir nicht mehr aus den Gedanken und dass soll sie auch nicht. Doch mit einmal richtet sich meine Aufmerksamkeit auf etwas anderes, da ich ein Geräusch gehört habe. Ich schaue in die Richtung aus der das Geräusch zu kommen schien und erkenne ein Bett in dem sich eine Person befindet. Es ist eine junge Frau. Es ist mein Engelchen und sie spricht im Schlaf: „Ich will noch nicht gehen. Bleib bei mir mein Engel“. Sie sieht so schön aus auch wenn ihr Glanz und ihre weiße Kleidung fehlt. Ich ziehe ihre Decke zurecht damit sie nicht friert und beobachte sie im Schlaf. Nach einigen Minuten nuschelt sie leise in ihre Decke: „Küss mich!“. Doch bevor ich sie küssen kann ist die Nacht vorbei und ich erwache.

Diese Geschichte ist für Sändy entstanden und ich habe sie ihr gewidmet.

Ich wollte ihr immer eine Fortsetzung schreiben, aber es ist nie dazu gekommen und es kann wohl auch nicht mehr passieren.




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